Zuletzt verifiziert: 4. November 2026 · Quartalsweise geprüft Wir prüfen Pricing, DSGVO-Status und Funktions-Updates quartalsweise neu. Bei größeren Anbieter-Änderungen (z. B. Pricing-Klippen, neuer EU-Region) aktualisieren wir den Artikel sofort.
Redaktionelle Analyse

CentralStationCRM Test 2026: Das deutsche CRM mit DSGVO-Vorsprung

CentralStationCRM ist 2026 das DACH-CRM, das DSGVO-konservative Unternehmen wirklich brauchen: deutscher Anbieter, deutsche Server, deutscher Vertrag, deutschsprachiger Support – telefonisch als buchbarer Rückruftermin, nicht als Hotline. Einordnung mit ehrlicher Bewertung gegenüber Pipedrive und HubSpot.

Veröffentlicht: 2026-05-09 · Aktualisiert: 2026-11-04 · Grundlage: Anbieter-Doku, centralstationcrm.de und DACH-Stimmen (Trusted/OMR/ProvenExpert)

8.0 / 10

Empfohlen für DSGVO-konservative DACH-Teams (1–10 Personen).

  • DSGVO & DE-Vertrag 9.8
  • Solidität & Stabilität 9.0
  • Support auf Deutsch (Rückruf) 9.0
  • Pipeline-Funktionen 7.5
  • Tier-Pricing flat 8.0
  • Marketing-Funktionen 5.5

Die Gesamtnote gewichtet diese Dimensionen redaktionell – sie ist kein Mittelwert der Balken und liegt immer innerhalb ihrer Spannweite. Wie wir bewerten

DSGVO-konform · Deutschland

DE-Server: Ja · DE-Vertrag: Ja · Telefon-DE: nur als Rückruftermin

CentralStationCRM 30 Tage testen →Starter 0 € · Team bis Enterprise 25–299 €/Monat FlatDE-ServerTier-Pricing flat (NICHT pro User)Rückruf auf Deutsch (keine Hotline)Werbelink
Taylor Liu – Tester bei ToolsPick.de

Von Taylor Liu · IT-Student (TU Berlin) & SaaS-Tester

· Grundlage: Anbieter-Doku, centralstationcrm.de/preise, Trusted-/OMR-/ProvenExpert-Stimmen

CentralStationCRM Webseite – Screenshot zum Test-Zeitpunkt
CentralStationCRM Hero – DE-CRM-UI mit Kontakt- und Pipeline-Verwaltung. Original-Quelle ↗

Wie diese Analyse entstand

CentralStationCRM ist im DACH-Markt das CRM, das in Fachforen ständig empfohlen wird – und gleichzeitig in internationalen Marktanalysen kaum auftaucht. Grundlage dieser Einordnung sind Anbieter-Doku, die Pricing-Seite und unabhängige DACH-Stimmen.

Worauf die Einordnung beruht:

  • Pricing & Pläne: centralstationcrm.de/preise (leitet auf /plans) – Tier-Flat-Preise von Free bis 299 €/Monat, alle Beträge netto; Small Office (79 €/Monat, 10 Nutzer:innen) als Referenz. Laut Anbieter haben alle Pakete denselben Funktionsumfang und unterscheiden sich nur bei Nutzer:innen, Kontakten und Speicher
  • Aktualität: Pricing am 21.10.2026 gegen centralstationcrm.de/plans geprüft – alle fünf Tarifpreise und Kontingente bestätigt; Impressum und DSGVO-Angaben am 08.08.2026 gegen die Live-Seiten geprüft
  • Funktionsumfang: Anbieter-Doku zu Pipeline, Kontakten, Reporting, Mobile-App und den Support-Wegen (Hilfe-Center, Kontaktformular, Rückruf-Buchung)
  • Nutzer-Erfahrung: öffentliche Bewertungen auf Trusted, OMR, ProvenExpert und Capterra – wiederkehrende Lob- und Kritikpunkte
  • Integrationen: die Anbieter-Seite „Erweiterungen & Addons“ (12 Integrationen, u. a. Lexware Office, FastBill, Zapier, n8n, meetergo) und die Integrations-Artikel im Hilfe-Center, gelesen am 04.10.2026
  • Vergleichsmaßstab: Pipedrive Premium und HubSpot Sales Hub Starter als Markt-Referenz
  • DSGVO: AVV gegen Art.-28-Checkliste geprüft, Subprozessor-Liste und Datenexport-Optionen laut Anbieter-Doku

Quellen für externe Daten: CentralStationCRM Pricing-Seite · G2 CentralStation-Bewertungen · AVV-PDF aus dem CentralStation-Konto-Backend · ToolsPick-internes DACH-CRM-Marktradar 2026.

Pricing-Pläne im Überblick

CentralStationCRM rechnet pro Tier-Plan (nicht pro User) – anders als alle US-Konkurrenten. Bei kleinen DACH-Teams ein massiver Kosten-Vorteil; ab ~10 Usern wird das relativiert. Im Oktober 2026 hat der Anbieter alle Bezahlpakete angehoben (Team 24 → 25 €, Small Office 75 → 79 €, Business 149 → 155 €, Enterprise 289 → 299 €; alte Preise am 09.10.2026, neue am 21.10.2026 auf der Preisseite gelesen).

Starter

0 €/Monat

dauerhaft Free · für Solo-Coaches

  • Bis 3 User
  • Bis 200 Kontakte
  • 100 MB Storage
  • Kernfunktionen wie in den Bezahlpaketen (laut Hilfe-Center)

Team

25 €/Monat

Flat · 3 User · für Solo + leichtes Team

  • Bis 3.000 Kontakte
  • 1 GB Storage
  • Gleicher Funktionsumfang wie alle Pakete
  • Rückruf auf Deutsch (in allen Paketen)
  • Ab hier buchbar: kostenpflichtige Erweiterungen
Empfohlen

Small Office

79 €/Monat

Flat · 10 User · vom Anbieter selbst als „Beliebtestes Paket“ ausgezeichnet

  • Bis 10.000 Kontakte
  • 3 GB Storage
  • Gleicher Funktionsumfang wie alle Pakete
  • Sweet-Spot für DACH-Mittelstand

Business

155 €/Monat

Flat · 20 User · für skalierende Teams

  • Bis 20.000 Kontakte
  • 6 GB Storage
  • Gleicher Funktionsumfang wie alle Pakete
  • Support wie in allen Paketen

Enterprise

299 €/Monat

Flat · bis 40 User · maximaler Tier

  • Bis 40.000 Kontakte
  • 15 GB Storage
  • Gleicher Funktionsumfang wie alle Pakete
  • Support wie in allen Paketen

Stand 21.10.2026, live geprüft auf centralstationcrm.de/plans · Preise netto, die Seite schreibt „zzgl. MwSt.“ · Nutzer:innen- und Kontakt-Limits je Paket: 3/200 (Starter), 3/3.000 (Team), 10/10.000 (Small Office, auf der Seite „Beliebtestes Paket“), 20/20.000 (Business), 40/40.000 (Enterprise) · 30 Tage kostenfrei testen · Enterprise deckelt bei 40 Nutzer:innen – ein höherer Tarif ist öffentlich nicht ausgewiesen.

Auf einen Blick

Anbieter42he GmbH, Herderstraße 70, 50931 Köln – HRB 70598 (AG Köln), Geschäftsführung Axel von Leitner + Moritz Machner
Server-StandortDeutschland – „Rechenzentren der BRD“ (centralstationcrm.de/sicherheit, geprüft 29.08.2026). Eine Stadt nennt der Anbieter nicht; die AVV listet als Unterauftragnehmer Core-Backbone, Hetzner Online und Telekom Deutschland, ohne ihre Rollen einzeln zuzuordnen (siehe Zeile DSGVO / AVV).
VertragspartnerDeutsche GmbH, Gerichtsstand Köln
Verfügbarkeit95 % im Jahresmittel – die Zahl nennt der Anbieter selbst auf seiner Sicherheitsseite. Rechnerisch bis zu 18 Ausfalltage pro Jahr und damit deutlich unter dem, was CRM-Anbieter üblicherweise zusagen.
DSGVO / AVVAVV kostenlos im Konto-Backend abrufbar, aber separat abzuschließen: laut 42he-AGB verpflichten sich beide Seiten, „eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) zeitnah nach Abschluss dieses Nutzungsvertrages abzuschließen“ – er ist also eine eigene Vereinbarung, nicht Teil des Nutzungsvertrags (geprüft 09.10.2026). Die öffentliche AVV-Seite nennt in „Anlage 3 - Liste der genehmigten Unterauftragnehmer“ drei Firmen: Core-Backbone GmbH (Lappersdorf), Hetzner Online GmbH (Gunzenhausen) und Telekom Deutschland GmbH (Bonn) – „Einige davon werden nur zur Speicherung von dezentralen Backups genutzt“ (centralstationcrm.de/avv, gelesen am 09.10.2026).
Free-Plan (Starter)0 € – 3 Nutzer:innen, 200 Kontakte, 100 MB Dateien
Team25 €/Monat netto – 3 Nutzer:innen, 3.000 Kontakte, 1 GB Dateien
Small Office (Sweet-Spot)79 €/Monat netto – 10 Nutzer:innen, 10.000 Kontakte, 3 GB Dateien
Business155 €/Monat netto – 20 Nutzer:innen, 20.000 Kontakte, 6 GB Dateien
Enterprise299 €/Monat netto – 40 Nutzer:innen, 40.000 Kontakte, 15 GB Dateien. Kontingente für Kontakte und Speicher lassen sich laut Anbieter separat zubuchen, ohne das Paket zu wechseln
Pricing-ModellPro Tier-Plan flat, NICHT pro User – Vorteil bei kleinen Teams, über 40 User ist öffentlich kein Tarif ausgewiesen
IntegrationenKeine Gesamtzahl; die Seite „Erweiterungen & Addons“ listet 12 (gelesen 04.10.2026) – Pipedrive nennt auf seiner Preisseite über 500
APIREST + Webhooks, gut dokumentiert
Mobile AppiOS, Android – funktional
Onboarding-Zeitlaut Anbieter + Nutzerstimmen zügig einsatzbereit
Deutscher SupportHilfe-Center und Kontaktformular auf Deutsch; telefonisch nur als buchbarer Rückruftermin über die Kontaktseite – eine Support-Rufnummer veröffentlicht die 42he GmbH (Köln) nicht. An kein Paket gebunden (geprüft 25.09.2026)
UI-SpracheDeutsch (primär), Englisch

Was CentralStationCRM stark macht

1. DSGVO-Profil ist Marktspitze

Deutsche GmbH, deutsche Server, deutscher Vertragspartner, deutsche Subprozessoren. Das ist die maximal konservative DSGVO-Aufstellung am CRM-Markt – vergleichbar mit Buchhaltungsbutler bei Buchhaltung. Für Anwaltskanzleien, Steuerberater, Therapeuten, Ärzte und alle Branchen mit Mandanten-/Patientendaten ist das oft das einzige akzeptable CRM-Setup.

2. Pricing pro Tier-Plan (NICHT pro User): der DACH-Kosten-Game-Changer

Anders als alle US-Konkurrenten zahlst du bei CentralStationCRM einen Tier-Flat-Preis, nicht pro User. Konkrete TCO-Beispiele für ein 6-Personen-Team:

  • CentralStationCRM Small Office (79 €/Monat Flat, netto): 948 €/Jahr für 6 User – passt in den 10-User-Tier; ohne kostenpflichtige Erweiterungen (siehe unten)
  • Pipedrive Premium (59 €/User/Mo): 4.248 €/Jahr für 6 User
  • HubSpot Sales Hub Pro (~90 €/User/Mo): ~6.500 €/Jahr für 6 User

Nicht enthalten sind die kostenpflichtigen Erweiterungen, die laut Hilfe-Center als Prozentsatz des Paketpreises dazukommen (zzgl. MwSt.): weitere Pipelines 20 %, Gruppensystem 30 %, Ziele/KPI-Tracking 15 %, Lexware-Office-Integration 20 %. In Small Office macht etwa die Pipeline-Erweiterung 15,80 € im Monat aus (20 % von 79 €), also 189,60 € im Jahr. Bei kleinen DACH-Teams ein massiver Kosten-Vorteil, und auch bei 30 Usern bleibt CentralStationCRM günstiger: 30 User brauchen das Enterprise-Paket (bis 40 Nutzer:innen), 299 € ÷ 30 = rund 9,97 € pro User und Monat – Pipedrive Lite kostet 14 € pro Nutzerprofil und Monat bei jährlicher Abrechnung. Über 40 User listet CentralStationCRM öffentlich keinen Tarif mehr; für größere Bedarfe verweist das Hilfe-Center auf eine Anfrage („kommen Sie gerne auf uns zu und wir werden sicher eine Lösung finden“).

3. Support auf Deutsch: telefonisch als Rückruftermin

Echte deutsche Ansprechpartner, kein Outsourcing: Der Anbieter schreibt auf der Startseite von „freundliche, echte Menschen, die sich in der CRM-Software auskennen, kein anonymes Callcenter“. Der telefonische Weg ist allerdings keine Hotline – eine Support-Rufnummer veröffentlicht die 42he GmbH nicht. Über „Rückruf anfordern“ auf der Kontaktseite buchst du stattdessen einen Rückruftermin beim Support-Team der 42he. Schriftlich laufen Hilfe-Center und Kontaktformular komplett auf Deutsch; die durchschnittliche Antwortzeit gibt der Anbieter selbst mit rund 10 Minuten an. An ein Paket gebunden ist das nicht: Laut Preisseite haben alle Pakete „den genau gleichen Funktionsumfang“, der Rückruf steht also auch im kostenlosen Starter offen (geprüft 25.09.2026).

Zum Vergleich: Pipedrive gibt Telefon-Support nur in Premium und Ultimate und nennt in seiner eigenen Sprachtabelle dazu nur Englisch und Portugiesisch. HubSpot bietet Chat und E-Mail auf Deutsch ab Starter, schreibt zum Telefon aber selbst „Currently, phone support is offered in English only“ – deutschsprachig ist dort nur der Rückruf, und den gibt es erst ab Professional; in Konten, die am oder nach dem 05.03.2024 angelegt wurden, zusätzlich nur mit zugewiesenem Core-, Sales- oder Service-Seat. Ein Berliner DACH-Team hat HubSpot – es ist aber nicht dasselbe wie deutschsprachiger Telefon-Support (geprüft 25.09.2026).

4. Solide Pipeline-Funktionen

CentralStationCRM hat alle Standard-CRM-Features: Pipeline-Management, Kontakte, Aktivitäten, Aufgaben, E-Mail-Integration. Nichts revolutionär, aber alles funktional und sauber gebaut. Wer ein einfaches B2B-CRM braucht, findet alles Wichtige.

5. Datenexport ist transparent

CSV-Export jederzeit über Settings. Kein Lock-in-Drama, keine versteckten Limits. Deutsche Datenschutz-Mentalität durchgezogen bis ins Produkt.

6. Keine versteckten Pricing-Klippen

Anders als bei HubSpot (wo der Schritt von Starter auf Professional laut Preisseite von 20 EUR Listenpreis, zeitlich begrenzt 7 EUR, auf 90 EUR je Lizenz und Monat führt, dazu ein Pflicht-Onboarding) und Pipedrive (wo +User-Add-ons schleichend stacken) oder Salesforce (wo jedes Add-on Aufpreis bedeutet), ist CentralStationCRM transparent: 0/25/79/155/299 € pro Tier-Plan, fertig. Letzte Anpassung im Oktober 2026 (alle Bezahlpakete um 1 bis 10 € im Monat). Keine Add-on-Bombe, aber: prüfe centralstationcrm.de/preise tagesaktuell vor Vertragsabschluss.

Zwischenfazit: Wenn dir maximale DSGVO-Konservativität wichtig ist (DE-only Anbieter, deutsche Server, Vertragspartner Köln), ist CentralStationCRM die saubere Wahl.

CentralStationCRM 30 Tage testen →ab 0 € (Free) bzw. 25 €/Monat Flat (Team-Tier)DE-ServerDE-Vertrag30 Tage gratisWerbelink

Was du vor dem CentralStationCRM-Kauf wissen solltest

Die Gotchas, die in keiner Marketing-Page stehen – gesammelt aus Trusted-Bewertungen, OMR-Reviews und ProvenExpert-Userberichten. Wenn du sie vor Vertragsabschluss kennst, sparst du dir die typischen DACH-Nachfragen an den Support.

1. „Schlankes CRM“ ist gleichbedeutend mit „Reporting fehlt fast komplett“

Das positionierende Adjektiv „schlank“ klingt nach Effizienz – in der Praxis bedeutet es eine bewusst leere Reporting-Sektion. Die Trusted-Redaktion fasst es nüchtern zusammen: „Auffallend ist der komplett fehlende Reporting-Bereich. Sieht man einmal vom Angebots/Verkaufs-Dashboard ab, haben User:innen keine Möglichkeiten, ihre Verkaufsprozesse auf Schwachstellen zu analysieren.“ Konsequenz: Wer Dashboards für Vertriebs-Performance, Lead-Source-Analyse oder Conversion-Funnel-Tracking braucht, stößt an Grenzen. Was es gibt: Pipelines zeigen laut Hilfe-Center einen Umsatz-Forecast als Balkendiagramm nach Monaten, und Ziele lassen sich über die kostenpflichtige Erweiterung „Ziele“ (15 % des Paketpreises) über Tage, Wochen, Monate oder Quartale verfolgen, inklusive Export – „blinkende Dashboards oder Grafiken“ baut der Anbieter nach eigener Aussage bewusst nicht. Workaround für mehr: Daten via API nach Notion / Google Sheets exportieren und dort eigene Auswertungen bauen.

2. Kein eigener Workflow-Builder

Einen Workflow-Builder nennt die Funktionsliste des Anbieters nicht. Automatisieren lässt sich über Anbindungen: Die Seite „Erweiterungen & Addons“ führt Zapier, n8n und Pabbly Connect, und laut Hilfe-Center kann das CRM Ereignisse per Webhook an andere Dienste senden (gelesen am 04.10.2026). Ohne solche Anbindung werden Pipeline-Stages manuell weitergeschoben, Follow-up-Erinnerungen manuell gesetzt, Mail-Templates manuell verschickt. Für Solo-Selbstständige mit 20-50 aktiven Deals: kein Problem. Für Inside-Sales-Teams mit 200+ Leads im Monat: spürbar.

3. CSV-Import wird NICHT unterstützt – nur Excel und vCards

Wer aus Pipedrive, HubSpot, Salesforce kommt, hat seine Daten meist als CSV vorliegen. CentralStationCRM akzeptiert das nicht direkt – du brauchst den Umweg über Excel (.xls/.xlsx) oder die vCard-Datei (.vcf, typisch aus Outlook/Xing-Exporten). Migrations-Aufwand: rechne mit einem zusätzlichen Schritt für die CSV-zu-XLSX-Konvertierung mit sauberer Spalten-Zuordnung. Für 500+ Kontakte: Skript schreiben oder Helfer engagieren.

4. Kontakt- und Speicher-Limits sind fix pro Tarif – aber erweiterbar

Jeder Tarif bringt feste Kontakt- und Speicher-Kontingente mit (200 im Free, 3.000 im Team, 10.000 in Small Office). Die Grenzen sind real – beim Wachstum merkst du sie –, aber sie zwingen dich nicht zum Komplett-Upgrade: Laut Anbieter lassen sich Speicherplatz und Kontakte separat zubuchen, ohne den Tarif zu wechseln – kostenpflichtig und laut Hilfe-Center erst ab dem Team-Paket, im kostenlosen Starter also nicht. Solo-Coaches stoßen erfahrungsgemäß nach 6-12 Monaten an die 200-Kontakte-Marke im Free-Tier; wer aktiv Sales macht, reicht Team-Tier nach ~12-18 Monaten aus. Plane den nächsten Schritt – Tarif-Sprung oder Kontakt-Add-on – als Wachstums-Indikator ein, nicht als Notfall.

5. Pricing-Erhöhung 2024 lief ohne große Vorwarnung

Im November 2024 wurden mehrere Tarife stillschweigend angehoben – Team von 20 € auf 24 €/Monat, Enterprise von 249 € auf 289 €. Bestandskunden bekamen E-Mail-Hinweise, aber Trusted-Änderungshistorie war schneller als die Direktkommunikation. Wer langfristig planen will: jährliche Pricing-Anpassung einkalkulieren, nicht als statisch betrachten.

6. Enterprise deckelt bei 40 Usern: kein öffentlicher Tarif darüber

Der Enterprise-Tarif deckelt bei 40 Usern. Wer darüber hinaus wächst, findet auf der öffentlichen Preisliste keine direkte Lösung – ein Tarif für 50/100/200-User-Setups ist nicht ausgewiesen. Konsequenz: Strategisch nur als CRM für Solo bis Mittelstand bis ~40 MA planen. Wer Wachstum auf 100+ MA antizipiert, sollte Pipedrive oder HubSpot von Anfang an wählen – sonst steht in 3-5 Jahren ein schmerzhafter CRM-Wechsel an.

Was nervt

1. UI fühlt sich an wie 2018

Funktional, aber nicht poliert. Wer aus dem englischsprachigen SaaS-Universum kommt (Notion, Linear, modernes Pipedrive), erlebt einen Stilbruch. Tabellen, Formulare und Detail-Ansichten sind klar, aber visuell konservativ. Wer aus deutschen ERP- oder Buchhaltungs-Tools kommt, fühlt sich sofort heimisch.

2. Begrenzte Integrations-Bibliothek

Eine Gesamtzahl veröffentlicht CentralStation nicht – die Seite „Erweiterungen & Addons“ listet 12 Integrationen (gelesen 04.10.2026), Pipedrive nennt auf der Preisseite über 500. Von den Buchhaltungs-Tools stehen Lexware Office und FastBill auf der Liste; für alles andere führt CentralStation Zapier, n8n und Pabbly Connect als Anbindungen.

3. Der Free-Tier ist eng geschnitten

Anders als früher an dieser Stelle stand: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Starter-Tarif. Er ist aber knapp bemessen – 3 Nutzer:innen, 200 Kontakte, 100 MB Dateien. Wer aktiv Vertrieb macht, ist damit erfahrungsgemäß nach wenigen Monaten durch und landet im Team-Tarif. HubSpot Free trägt Solo-Selbstständige in der Anfangsphase deutlich länger.

4. Kein Marketing-Hub

CentralStationCRM ist klassisches Vertriebs-CRM. Marketing-Automation, Lead-Scoring, Landing-Pages findest du nicht im Tool – das musst du mit Brevo, Mailchimp oder ActiveCampaign ergänzen. Für reine Sales-Teams ok, für Inbound-Setups ein Schwachpunkt.

5. Marketing-Reichweite gering

CentralStationCRM ist im DACH-Markt bekannt, aber niemals laut. Tutorials, YouTube-Videos und Reddit-Threads sind seltener als bei Pipedrive/HubSpot. Wer Probleme googelt, findet weniger Spuren – Support-Team gleicht das aus, aber Self-Service ist limitiert.

6. Mobile App ist die zweite Wahl

Funktional, aber nicht so poliert wie Pipedrive. Wer mobil viel im Außendienst arbeitet, ist mit Pipedrive glücklicher. Wer das CRM hauptsächlich vom Desktop bedient, hat keine Klagen.

CentralStationCRM im Alltag: typische Einsatzszenarien

Wie fühlt sich CentralStationCRM im Alltag an? Hier eine Tag-im-Leben-Beschreibung auf Basis von DACH-Anwenderberichten (Trusted, ProvenExpert) für eine typische 5-Personen-Beratung.

Morgen-Routine

CentralStationCRM Web-App öffnen → Dashboard zeigt Tages-Aufgaben + Pipeline-Status. Typisch: einige fällige Follow-ups, ein paar neue Inbox-Emails (Mail-zu-Deal-Anbindung klassifiziert sie bereits dem richtigen Kontakt), anstehende Termin-Erinnerungen. Aufgaben durchgehen, abhakeln, neue Erinnerungen setzen. Laut Nutzerstimmen eine schnell abzuarbeitende Routine, sobald man sich eingearbeitet hat.

Beim Kontakt-Anlegen

„Neuer Kontakt“ → Daten eintragen (Name, Firma, Position, Telefon, E-Mail, Adresse) → Tags vergeben (Branche, Lead-Quelle) → optional Notiz mit Erstgesprächs-Inhalt. Web-App hat saubere Tab-Reihenfolge, alle Felder erreichbar ohne Maus. Bei Pipedrive ist das vergleichbar; bei HubSpot fühlt es sich „ablenkender“ an (mehr Module, mehr Marketing-Felder im Weg).

Pipeline-Pflege

Einträge in der Pipeline-Ansicht per Drag-and-Drop von Phase zu Phase ziehen – die Phasen legst du selbst an –, Wahrscheinlichkeit, Geldwert und Zieldatum pflegen; pro Phase summiert die Ansicht die Werte (laut Hilfe-Center). Eine Pipeline ist laut Anbieter in jedem Paket enthalten, auch im kostenlosen Starter; weitere (bis zu 50) kosten als Erweiterung 20 % des Paketpreises, buchbar ab Team. Bei einer typischen KMU-Pipeline mit ein paar Dutzend aktiven Deals ist das laut Anwenderberichten eine überschaubare tägliche Routine. Bei Pipedrive ist die Drag-UX einen Tick polierter, aber CentralStationCRM ist funktional komplett.

E-Mail- + Kalender-Sync

E-Mail-Adresse (z. B. „crm@meinefirma.de“) als BCC oder Forward in jedem Mail-Versand → CentralStationCRM klassifiziert automatisch auf den richtigen Deal. Termine und Aufgaben lassen sich laut Funktionsliste in Kalenderprogramme wie Outlook oder iCal einbinden; für Terminbuchungen führt der Anbieter eine meetergo-Integration, die bei jeder Buchung Kontakte und Vorgänge ins CRM überträgt. Laut Anbieter-Angaben nach einmaligem Initial-Setup passiv im Hintergrund laufend.

Lexware-Office-Verbindung beim Deal-Close

Eine sevdesk-Integration führt CentralStationCRM nicht; für die Buchhaltung stehen Lexware Office und FastBill auf der Seite „Erweiterungen & Addons“. Mit Lexware Office legt laut Hilfe-Center ein Klick im CRM einen Angebotsentwurf in Lexware Office an (Posten und Preise ergänzt du dort), und Rechnungen oder Angebote, die in Lexware Office entstehen, können automatisch beim CRM-Kontakt landen. Das ist eine Übertragung, keine Synchronisation: Spätere Änderungen gleichen sich nicht ab. Die Erweiterung ist laut Anbieter kostenpflichtig (20 % des Paketpreises) und nur in den Bezahlpaketen buchbar.

Wochenende-Reporting

Pipeline-Ansicht öffnen: Pro Phase summiert sie Geldwert und Wahrscheinlichkeit; in der Listenansicht derselben Pipeline zeigt ein Diagramm die erwarteten Umsätze nach Monaten, wenn die Einträge Geldwert und Zieldatum haben (laut Hilfe-Center). Die Funktionsliste nennt dazu die „Übersichtliche Darstellung offener Umsätze nach Monaten“; ein Reports-Modul mit Pipeline-Velocity oder PDF-Export führt sie nicht. Wer Ziele messen will – laut Anbieter etwa Kaltakquise-Anrufe oder Leadmaßnahmen pro Monat –, bucht die Erweiterung „Ziele“ (15 % des Paketpreises).

DSGVO im Detail: warum CentralStationCRM gewinnt

CentralStationCRM ist DSGVO-Premium: Server in Deutschland (Anbieter-Wortlaut: Rechenzentren der BRD), deutscher Vertragspartner, AVV kostenlos, aber separat abzuschließen. Für regulierte Branchen (Anwalt, Steuer, Gesundheit, Behörden) eine der saubersten CRM-Lösungen am Markt.

Was das praktisch bedeutet

  • Serverstandort Deutschland und deutscher Vertragspartner – kein US-Daten-Export im Standardbetrieb
  • Bei DSGVO-Audit: ein klarer Anbieter-Stack statt komplexer Subprozessor-Kette
  • Mandantengerechte Datenverarbeitung (für Anwälte, Steuerberater)
  • AVV kostenlos im Konto-Backend – aber ein eigenes Dokument: laut 42he-AGB verpflichten sich beide Seiten, „eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) zeitnah nach Abschluss dieses Nutzungsvertrages abzuschließen“ – er ist also eine eigene Vereinbarung, nicht Teil des Nutzungsvertrags (geprüft 09.10.2026)
  • Bei Streit: Gerichtsstand Köln, kein US-Court-Order-Risiko

Wann ist das wichtig?

  • Du bist Anwalt, Steuerberater, Therapeut, Arzt
  • Du verarbeitest Patientendaten oder Mandantendaten
  • Du arbeitest mit Behörden oder Großkonzernen mit DSGVO-Vendor-Audit
  • Du willst dich vor zukünftigen Schrems-III-Risiken absichern
  • Dein Datenschutzbeauftragter hat klare DACH-Anforderungen formuliert

Wann lohnt sich Upgrade: Trigger-Moments pro Tier

Anders als bei großen CRMs hat CentralStationCRM harte Kontakt- und User-Limits pro Tier. Das macht die Tier-Entscheidung berechenbarer als bei Pipedrive oder HubSpot, wo die Pricing-Modelle weniger transparent sind.

Starter / Free reicht solange …

  • du als Solo-Coach / Solo-Consultant unter ~200 Kontakte bleibst
  • du das CRM primär als Kontakt-Datenbank nutzt
  • du keine kostenpflichtige Erweiterung brauchst – weitere Pipelines, Gruppensystem und Ziele/KPI-Tracking setzen laut Hilfe-Center mindestens das Team-Paket voraus
  • du 1-3 Personen im Team bist

Upgrade auf Team / Sweet-Spot-Tier sobald …

  • deine Kontakt-Datenbank über 200 wächst (typisch nach 6-12 Monaten Solo-Coaching mit aktiver Akquise)
  • du mehr als 100 MB Dateien ablegst (Team: 1 GB)
  • du eine kostenpflichtige Erweiterung brauchst: weitere Pipelines (+20 % des Paketpreises), Gruppensystem (+30 %) oder Ziele/KPI-Tracking (+15 %) – laut Hilfe-Center erst ab Team buchbar

Upgrade auf Enterprise / Business nur wenn …

  • du tatsächlich 10+ aktive User hast (nicht Lizenz-auf-Halde gekauft)
  • du mehr als 10.000 Kontakte oder 3 GB Dateien brauchst (Business: 20.000 Kontakte, 6 GB; Enterprise: 40.000 Kontakte, 15 GB) – Kontakte und Speicher lassen sich laut Anbieter aber auch ohne Paketwechsel zubuchen
  • Nicht wegen des Supports: In der Paket-Matrix des Anbieters ist Support in keinem Paket als Zusatz oder Upgrade ausgewiesen – gelistet sind nur Nutzer:innen, Kontakte und Dateien; Rückruftermin und deutschsprachiges Hilfe-Center stehen damit auch im kostenlosen Starter offen (centralstationcrm.de/plans, geprüft 25.09.2026)

Stopp-Signal: über 40 Mitarbeitende

Der Enterprise-Tarif deckelt aktuell bei ~40 Usern und ~40.000 Kontakten. Über diese Schwelle hinaus ist öffentlich kein Tarif ausgewiesen – du solltest dann einen Wechsel zu einem anderen CRM einplanen. Strategischer Rat: Wenn du realistisch innerhalb von 24 Monaten 40+ MA antizipierst, starte direkt mit Pipedrive oder HubSpot. Der CRM-Wechsel mit 25 Personen ist deutlich teurer (Daten, Workflows, Training) als die Mehrkosten von Pipedrive über die ersten 2-3 Jahre.

Pricing-Hinweis: Die exakten EUR-Preise pro Tier können sich ändern – CentralStationCRM hat zuletzt im Oktober 2026 alle Bezahlpakete angehoben. Vor Vertragsabschluss: tagesaktuelle Preise auf centralstationcrm.de prüfen und die 30-tägige Testphase nutzen.

Kündigung + Daten-Export: was wir wissen, was offen ist

Ein guter CRM-Wechsel hängt davon ab, wie sauber du beim alten Anbieter deine Daten wieder rausbekommst. Bei CentralStationCRM ist die öffentliche Daten-Lage hier dünner als bei Pipedrive oder HubSpot – wir markieren ehrlich, was wir verifiziert haben und wo wir Spekulation vermeiden.

Was bestätigt ist

  • REST-API verfügbar: CentralStationCRM hat eine dokumentierte REST-API auf rest.centralstationcrm.net. Damit ist programmatischer Export aller Kontakte, Deals, Aktivitäten via Skript möglich. Aufwand: ~2-4 Stunden für eine 1-Time-Migration mit Python-Skript, je nach Datenmenge.
  • Eingebaute Backup-Funktion: Trusted-Tests erwähnen eine interne Backup-Option, ohne sie detailliert zu spezifizieren. Format und Vollständigkeit sind nicht öffentlich dokumentiert – vor Kündigung selbst testen.
  • DSGVO-Lösch-Workflow ist Pflicht-Feature: Als deutsches Unternehmen mit DSGVO-Compliance-Anspruch muss CentralStationCRM auf Anfrage alle personenbezogenen Daten löschen – innerhalb der Frist nach Art. 17 DSGVO.

Was nicht öffentlich dokumentiert ist

  • Konkrete Export-Format-Details bei Kündigung: CSV-Dump? Excel? JSON via API? Manuelles Pro-Datentyp-Export? Wir haben in keiner der DACH-Quellen (Trusted, OMR, Capterra, ProvenExpert) einen Verbatim-Erfahrungsbericht zum Off-Boarding-Workflow gefunden.
  • Aufbewahrungs-Fristen nach Kündigung: Wie lange behält CentralStationCRM gespeicherte Daten nach Vertragsende? Anders als bei Lexware Office (10 Jahre kostenloser Lesezugriff) gibt es hier keine öffentliche Policy-Aussage.
  • Migration zu Pipedrive / HubSpot: Via API technisch möglich, aber kein offizielles Migrations-Tool wie SyncFast bei Buchhaltungs-Software.

Konkreter Pre-Kündigungs-Workflow

  1. API-Schlüssel anlegen – laut Hilfe-Center als Inhaber:in über Zahnrad → Accounteinstellungen → „Externe Anwendungen verwalten (API)“; laut API-Dokumentation kann jede:r Nutzer:in einen API-Key in den eigenen Einstellungen anlegen, auch im kostenlosen Account
  2. Skript schreiben oder Helfer engagieren für vollständigen Export aller Tabellen: Kontakte, Unternehmen, Deals, Aktivitäten, Notizen, Anhänge
  3. Eingebaute Backup-Funktion ergänzend auslösen + Format prüfen
  4. Stichprobenartig 10-20 Kontakte + 5 Deals im Backup mit der Live-Version vergleichen, um Daten-Verlust auszuschließen
  5. Erst nach erfolgreicher Verifizierung Kündigung einreichen

Honest gap: Wir haben CentralStationCRM noch nicht selbst gekündigt (Affiliate-Partnerschaft seit Mai 2026). Wenn du diesen Workflow durchläufst und Auffälligkeiten findest: schreib uns – wir aktualisieren diesen Abschnitt mit echten Praxis-Daten.

Für wen lohnt sich CentralStation?

Gut geeignet für…

  • Anwaltskanzleien, Steuerberater, Therapeuten, Ärzte
  • DACH-Agenturen mit hoher DSGVO-Sensibilität
  • Kleine Teams (1–10 Personen) mit Budget-Druck
  • Behörden- und Bildungs-nahe Organisationen
  • Wer Support auf Deutsch braucht und mit einem Rückruftermin statt einer Hotline auskommt

Eher nicht für…

  • Inbound-Marketing-getriebene Unternehmen (kein Marketing-Hub)
  • Teams mit mehr als 40 Personen (das größte öffentlich ausgewiesene Paket, Enterprise, deckt 40 Nutzer:innen)
  • Tech-Startups mit komplexen API-Workflows
  • Wer modernes, stylishes UI als Kaufkriterium braucht
  • Internationale Setups mit Multi-Currency-Bedarf

Häufig gestellte Fragen

Was ist CentralStationCRM und worin liegt der DACH-Vorteil?

CentralStationCRM ist ein deutsches CRM-System der 42he GmbH aus Köln (Herderstraße 70, HRB 70598 beim AG Köln, Geschäftsführung Axel von Leitner und Moritz Machner). Der DACH-Vorteil: deutscher Anbieter, deutsche Server, deutscher Vertrag, deutschsprachiger Support – schriftlich über Hilfe-Center und Kontaktformular, telefonisch als buchbarer Rückruftermin, eine Support-Hotline veröffentlicht 42he nicht (geprüft 25.09.2026). Für DSGVO-konservativ aufgestellte Unternehmen (Anwaltskanzleien, Steuerberater, Gesundheits-Selbstständige) ist das oft das Pflicht-Setup gegenüber US-Konkurrenten.

Ist CentralStationCRM DSGVO-konform für deutsche Unternehmen?

Sehr hoch. Die Sicherheitsseite des Anbieters sagt wörtlich: „Unsere Server Infrastruktur befindet sich in hochmodernen Rechenzentren der BRD.“ Anbieter ist die 42he GmbH in Köln, Vertragspartner also eine deutsche GmbH mit Gerichtsstand Köln. Einen ausdrücklichen Ausschluss von Drittlandtransfers formuliert CentralStation öffentlich nicht – die Einschätzung stützt sich auf Serverstandort und deutschen Vertragspartner, nicht auf eine Zusage. Für sensible Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen ist CentralStationCRM eine der saubersten CRM-Lösungen am Markt – vergleichbar mit Buchhaltungsbutler bei Buchhaltung.

Was kostet CentralStationCRM wirklich?

Fünf Tier-Plans (Stand 21.10.2026, per-Plan-Flat, NICHT pro User): Starter 0 € Free (3 User, 200 Kontakte) · Team 25 €/Monat (3 User, 3.000 Kontakte) · Small Office 79 €/Monat (10 User, vom Anbieter selbst als „Beliebtestes Paket“ ausgezeichnet) · Business 155 €/Monat (20 User) · Enterprise 299 €/Monat (40 Nutzer:innen). Alle Beträge netto, alle Pakete mit identischem Funktionsumfang – sie unterscheiden sich laut Anbieter nur bei Nutzer:innen, Kontakten und Speicher. Wer kostenpflichtige Erweiterungen bucht, zahlt laut Hilfe-Center einen Prozentsatz des Paketpreises dazu (zzgl. MwSt., ab dem Team-Paket): weitere Pipelines 20 %, Gruppensystem 30 %, Ziele/KPI-Tracking 15 %, Lexware-Office-Integration 20 %. Anders als US-Konkurrenten zahlst du den Tier-Preis als Flat – bei kleinen DACH-Teams ein massiver Kosten-Vorteil. 6-Personen-Team auf Small Office: 948 EUR/Jahr (79 × 12). Pipedrive rechnet pro Nutzer: dieselben sechs Personen kosten dort 2.808 EUR/Jahr im Tarif Growth (39 €) oder 4.248 EUR im Tarif Premium (59 €) – Pipedrive-Preise Stand 04.11.2026 laut pipedrive.com/de/pricing.

CentralStationCRM vs Pipedrive – wann lohnt sich der Wechsel?

Pipedrive hat die ausgereifteren Sales-Features, schnellere Pipeline-UX und größere Integrations-Bibliothek. CentralStationCRM hat die saubere DSGVO-Story, das günstigere Pricing für kleine Teams und deutschsprachigen Support – telefonisch allerdings als buchbarer Rückruftermin über die Kontaktseite, eine Support-Hotline veröffentlicht die 42he GmbH nicht (geprüft 25.09.2026). Pragmatisch: Wenn du eine sensible Branche bedienst oder ein 1-3-Personen-Team mit Budget-Druck bist, gewinnt CentralStationCRM. Bei Tech-/SaaS-Teams mit API-Bedarf eher Pipedrive.

Kann CentralStationCRM mit Sevdesk und Lexware Office?

Mit Lexware Office ja: Die Integration steht auf der Anbieter-Seite „Erweiterungen & Addons“ und ist laut Anbieter eine kostenpflichtige Erweiterung (20 % des Paketpreises), buchbar nur in den Bezahlpaketen. Eine sevdesk-Integration führt CentralStationCRM dort nicht, und sevdesks eigene Integrationsseite nennt CentralStationCRM nicht (beides gelesen am 04.10.2026). Insgesamt ist die Auswahl kleiner als bei Pipedrive/HubSpot; für Solo-Selbstständige und kleine GmbHs reicht das in der Regel, für komplexe Multi-Tool-Setups ist die Integrations-Tiefe begrenzt.

Wie ist die UI im Vergleich zu Pipedrive und HubSpot?

Funktional und klar, aber nicht so poliert wie Pipedrive. CentralStationCRM fühlt sich an wie ein deutsches B2B-Tool aus den 2010ern – mehr Substanz als Show. Wer aus dem englischsprachigen SaaS-Universum kommt, muss sich kurz umgewöhnen; wer schon mit deutschen Buchhaltungs- oder ERP-Tools arbeitet, fühlt sich sofort heimisch.

Lohnt sich CentralStationCRM? Drei ehrliche Bedingungen

Die DACH-Bewertungs-Lage ist auffallend positiv – OMR Reviews zeigt 4,8 von 5 bei 114 Bewertungen (geprüft 26.09.2026), dazu überwiegend 5-Sterne auf ProvenExpert und Trusted-Lob für die DACH-Nische. Verbatim-Quotes wie „Ich hatte bereits 2 große und teure CRM-Systeme, die gefühlt eher überladen waren. Jetzt hat es genau all das, was ich brauche!“ (ProvenExpert, 09/2025) sind keine Außenseiter-Meinungen, sondern Tenor der DACH-Solo-/KMU-User-Community. Unsere ehrliche Antwort: Ja, aber unter drei Bedingungen.

Bedingung 1: Du bist DACH-Mittelstand oder Solo / Beratungs-Branche

CentralStationCRM hat sein User-Profil bewusst eng geschnitten: Beratung, Mittelstand, Bildung, Non-Profit, Marketing & Werbung – also klassische DACH-Service-Branchen. Ein 30-User-B2B-Vertriebs-Team funktioniert (Sebastian-Case auf ProvenExpert) – aber eine Tech-Startup mit 50+ Inside-Sales und Marketing-Automation-Anforderung gehört nicht zur Sweet-Spot-Zielgruppe. Wenn du Letzteres bist: Pipedrive oder HubSpot sind die strukturell passenderen Wahlen.

Bedingung 2: Du akzeptierst „schlank“ – wenig Reporting, Automatisierung nur über Anbindungen

„Schlank“ heißt hier zweierlei: KPI-Tracking gibt es nur als kostenpflichtige Erweiterung „Ziele“ (15 % des Paketpreises, ab Team), Dashboards baut der Anbieter bewusst nicht; und einen eigenen Workflow-Builder nennt die Funktionsliste nicht – automatisiert wird über Zapier, n8n oder Webhooks. Wer das versteht und es als Feature, nicht Bug akzeptiert (weil die Komplexität anderer CRMs für sein Setup Overkill wäre), bekommt mit CentralStationCRM ein verlässliches CRM-Werkzeug. Wer in 6-12 Monaten erkennt, dass er Reporting/Automation doch braucht: Erweiterung „Ziele“ buchen, CRM-Wechsel oder hybrider Setup mit Notion/Google-Sheets via API.

Bedingung 3: Du planst dein Wachstum ehrlich mit dem 40-MA-Deckel

Der Enterprise-Tarif deckelt bei 40 Usern – das ist die strategisch wichtigste Zahl bei der CentralStation-Entscheidung. Wenn du innerhalb von 24-36 Monaten realistisch 40+ MA erreichen wirst, ist der spätere CRM-Wechsel teurer als die Mehrkosten eines skalierenderen CRMs (Pipedrive, HubSpot) von Anfang an. Wachstums-Annahmen ehrlich machen – nicht „wir wollen schnell skalieren“, sondern „wie viele aktive Sales-Reps + Customer-Success-Mitarbeitende werden wir Ende 2027 haben?“

Was uns nicht abgeschreckt hat

CSV-Import-Lücke und kurze Integration-Liste sind real, aber managebar (XLSX-Konvertierung, API für Custom-Integrationen). Die DACH-DSGVO-Position mit deutschem Server-Standort und deutschsprachigem Support (Hilfe-Center, Kontaktformular, buchbarer Rückruftermin) ist im DACH-Mittelstand-Kontext ein konkreter Vorteil – viele Käufer-Personas in diesem Segment werten das stärker als bessere Reports oder mehr Native-Apps.

Empfehlung

Für DSGVO-konservative DACH-Teams mit hoher Daten-Sensibilität ist CentralStationCRM 2026 die richtige Wahl – die deutsche Anbieter-Aufstellung und das Pricing pro Plan (statt pro User) sind echte Differenzierungen, die kein US-Konkurrent bieten kann.

Für reine Vertriebsteams ohne extreme DSGVO-Anforderungen ist Pipedrive die ergonomischere und mit modernerem UI ausgestattete Wahl. Für Inbound-Marketing-Setups gewinnt HubSpot.

Pragmatischer Tipp: Wenn du unsicher bist, frag deinen Datenschutzbeauftragten, ob US-CRMs (mit EU-Region) für deine Branche akzeptabel sind. Bei "lieber nicht" → CentralStationCRM. Bei "ok mit AVV" → Pipedrive oder HubSpot.

CentralStationCRM 30 Tage testen →ab 0 € Free, dann 25–299 €/Monat FlatDE-ServerTier-Pricing flat (NICHT pro User)Rückruf auf Deutsch (keine Hotline)Werbelink
Taylor Liu

Verfasst von

IT-Student (TU Berlin) & SaaS-Tester

Ich bin Taylor, Informatik-Student in Berlin. ToolsPick habe ich gestartet, weil ich 2025 sechs Stunden lang versucht habe rauszufinden, ob Sevdesk oder Lexware Office besser passt, und alle Vergleichsseiten waren entweder bezahlte Marketing-Texte oder US-Reviews ohne Schimmer von GoBD. Also schreibe ich die Tests jetzt selbst.

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