Zuletzt verifiziert: 10. Mai 2026 · Quartalsweise geprüft Wir prüfen Pricing, DSGVO-Status und Funktions-Updates quartalsweise neu. Bei größeren Anbieter-Änderungen (z. B. Pricing-Klippen, neuer EU-Region) aktualisieren wir den Artikel sofort.

HubSpot Free vs Sales Hub Starter 2026 — Lohnt das Upgrade?

HubSpot Free CRM ist seit Jahren das großzügigste kostenlose CRM am Markt — unbegrenzte Kontakte, einfache Pipeline, Basic-Tracking. Sales Hub Starter kostet 15 USD/User/Monat und bringt E-Mail-Sequenzen, Templates und erweiterte Reports. Wann reicht Free, wann amortisiert sich Starter? 14 Tage paralleler Test mit zwei Setups.

Veröffentlicht: 2025-08-31 · Re-test: 2026-05-10 — noch aktuell · Test-Setups: Free CRM (Solo-Berater) + Sales Hub Starter (3-Personen-Vertriebsteam) · Lizenzen privat bezahlt.

Schnelles Urteil

  • Solo am Anfang: Free reicht oft 6–12 Monate
  • Aktives Cold-Outreach: Starter
  • Solo mit ≤ 30 Mails/Tag: Free
  • Team mit Pipeline-Forecast: Starter
  • Inbound-only (kein Outreach): Free
  • Meeting-Scheduler-Bedarf: Starter

Auf einen Blick

Feature Free CRM Sales Hub Starter
Preis0 USD/Monat~15 USD/User/Monat
Kontakte1.000.000 (Free-Limit faktisch unbegrenzt)1.000.000
Pipeline1 Pipeline, 10 Stufen2 Pipelines, je 100 Stufen
E-Mail-Templates51.000
E-Mail-Tracking200 Notifications/MonatUnbegrenzt
E-Mail-SequenzenNein1.000 Sequenzen pro Account
Workflow-AutomationSehr basic (1 Aktion)Vollwertig (mehrstufig)
Meeting-SchedulerLimitiert (HubSpot-Branding)Vollwertig (Custom-Branding)
Custom-Properties10Unbegrenzt
ReportsBasicForecast, Pipeline-Velocity
Live-Chat / Help-DeskBasic ChatSolid Chat-Workflow
Marketing-E-Mails2.000/MonatSame
Mobile Appvollwertigvollwertig
Deutsche UIJaJa
Deutscher SupportChat, E-MailChat, E-Mail, Telefon

Was Free dir bietet (überraschend viel)

1. Unbegrenzte Kontakte

1 Million Kontakte ist faktisch unbegrenzt für jedes Solo-Setup. Du kannst Jahrelange Kontakt-Historien aufbauen, ohne je ein Limit zu sehen. Pipedrive (kein Free-Tier) und andere CRMs haben hier oft Hard-Limits — HubSpot ist konkurrenzlos großzügig.

2. Pipeline-Management mit 10 Stufen

Eine Pipeline mit bis zu 10 Stufen reicht für Standard-Vertriebsworkflows. Drag-Drop-Bedienung, Deal-Werte, Wahrscheinlichkeiten, nächste Aktivitäten. UI vergleichbar mit Pipedrive — ohne den 24-EUR/User-Preis.

3. E-Mail-Tracking-Browser-Extension

HubSpots Browser-Extension (Chrome, Firefox) trackt E-Mail-Öffnungen und Klicks mit ~200 Notifications/Monat. Für Solo-Outreach reicht das oft monatelang. Du siehst, wenn Empfänger:innen deine E-Mail öffnen, und kannst zeitnah folgen.

4. 5 E-Mail-Templates

5 wiederverwendbare Templates für Standard-Outreach (Follow-up, Demo-Termin, Vorschlag, Reminder, Thank-You). Reicht für die ersten Monate eines Vertriebs-Workflows. Sobald du mehr Templates brauchst, ist Upgrade-Trigger.

5. Mobile App vollwertig

iOS- und Android-Apps haben alle Features im Standard. Du kannst unterwegs Deals updaten, Kontakte editieren, E-Mails schreiben. Auch im Free-Plan keine Einschränkungen — ein massiver HubSpot-Vorteil gegenüber Konkurrenten.

6. Marketing-E-Mails (2.000/Monat)

Du kannst bis zu 2.000 Marketing-E-Mails pro Monat versenden im Free-Plan. Für kleine Newsletter-Listen reicht das, kannst auf dedizierten Newsletter-Tool wie Brevo verzichten — wenn du minimal aktiv bist.

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Was Starter zusätzlich bringt (15 USD/User/Monat)

1. E-Mail-Sequenzen — der Killer-Feature

Sequenzen automatisieren Follow-ups: schick eine E-Mail, dann nach 3 Tagen automatisch ein Follow-up wenn nicht geantwortet, dann nach weiteren 5 Tagen ein zweites Follow-up. Bei aktivem Cold-Outreach spart das täglich ~30 Minuten manuelles Follow-up-Schreiben. Allein dieses Feature amortisiert Starter bei moderaten Outreach-Setups.

2. 1.000 E-Mail-Templates

Statt 5 hast du 1.000 — faktisch unbegrenzt. Pro Use-Case eigenes Template (Demo-Booking, Discovery-Call, Proposal-Send, Win-Back, Re-engagement). Spart bei aktivem Outbound-Vertrieb messbar Zeit.

3. Unbegrenztes E-Mail-Tracking

Free hat 200 Tracking-Notifications/Monat. Bei aktivem Vertriebsteam ist das nach 2–3 Wochen aufgebraucht. Starter entfernt das Limit — jede E-Mail wird getrackt, du siehst alle Öffnungen und Klicks ohne Frust-Cap.

4. Vollwertige Workflow-Automation

Starter erlaubt mehrstufige Workflows: bei Lead-Status-Änderung E-Mail senden + Task an Kollegen + CRM-Property updaten. Free hat nur 1-Aktion-Workflows. Für aktive Sales-Operations ein klarer Vorsprung.

5. Meeting-Scheduler mit Custom-Branding

Free-Scheduler hat HubSpot-Branding und limitierten Custom-Setup. Starter erlaubt eigenes Logo, eigene Farben, eigene URL (z. B. „meeting.deine-domain.de"). Für professionelle Außenwirkung deutlich besser. Calendly Free wäre Alternative, aber Integration mit HubSpot weniger tief.

6. Forecast und Pipeline-Velocity

Forecast-Reports zeigen, wie viel Umsatz wahrscheinlich abschließt basierend auf Pipeline-Daten. Pipeline-Velocity zeigt, wie schnell Deals durch die Stufen wandern. Für Manager:innen mit Reporting-Bedarf wertvoll — Free hat das nicht.

7. Telefon-Support

Starter inkludiert Telefon-Support (DACH-Team Berlin). Free nur Chat und E-Mail. Für Setups, die schnellen Service erwarten, ein Wert an sich.

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Empfehlung pro Profil

Solo-Selbstständige(r) am Anfang

→ HubSpot Free

0 USD, unbegrenzte Kontakte, einfache Pipeline. Reicht 6–12 Monate ohne Upgrade-Druck. Ideal für Risiko-arme Erst-CRM-Erfahrung.

Aktives Cold-Outreach (≥ 30 Mails/Tag)

→ Sales Hub Starter

E-Mail-Sequenzen sparen täglich ~30 Min manuelles Follow-up-Schreiben. Über 12 Monate = ~125 Stunden gewonnen. 180 USD/Jahr ist konkurrenzlos.

3-Personen-Vertriebsteam

→ Sales Hub Starter

540 USD/Jahr für 3 User. Pipeline-Forecast, Workflow-Automation, Custom-Properties — bei aktivem Team-Workflow amortisiert sich der Aufpreis schnell.

Inbound-Marketing-getrieben (wenig Outbound)

→ HubSpot Free

Bei reinem Inbound (Content, SEO, Referrals) brauchst du keine Sequenzen. Free reicht — bei Wachstum auf Marketing Hub Starter (separater Hub) statt Sales Hub Starter.

Coach mit Meeting-Scheduler-Bedarf

→ Sales Hub Starter (oder Cal.com)

Custom-Branding und unbegrenzte Booking-Slots. Alternative: Cal.com Free reicht oft auch — siehe Calendly-vs-Cal.com-Vergleich.

Solo, der Free testet — wann upgraden?

→ Trigger erkennen

Sobald du regelmäßig 200 E-Mail-Tracking-Limit erreichst ODER mehr als 5 Templates brauchst ODER manuelle Follow-ups frustrierend werden — Upgrade-Zeit.

DSGVO-Hinweis bei beiden Plänen

Wichtig: Beide Pläne (Free und Starter) hosten standardmäßig in den USA. Bei Konto-Anlage explizit EU-Region (Frankfurt) wählen — sonst landen deine Kontaktdaten ungewollt im Drittland. Region-Migration ist nicht möglich, neuer Workspace nötig bei falscher Wahl.

Häufig gestellte Fragen

HubSpot Free oder Sales Hub Starter — was ist der Unterschied?

HubSpot Free CRM ist kostenlos und bietet unbegrenzte Kontakte, Pipeline-Management, E-Mail-Tracking-Limits und einfache Reports. Sales Hub Starter (~15 USD/User/Monat) bringt zusätzlich: E-Mail-Sequenzen, Workflow-Automation, Templates, Meeting-Scheduler, mehr Tracking-Limits, Custom-Properties und Lead-Routing. Für viele Solo-Selbstständige reicht Free 6–12 Monate; sobald du E-Mail-Sequenzen oder erweiterte Reports brauchst, lohnt sich Starter.

Wann sollte ich von Free auf Starter upgraden?

Wenn du einen der folgenden Bedarfe hast: (1) Automatisierte E-Mail-Sequenzen für Lead-Nurturing, (2) wiederverwendbare E-Mail-Templates für Outbound-Sales, (3) Meeting-Scheduler mit Custom-Branding, (4) Workflow-Automation jenseits einfacher Trigger, (5) Custom-Properties für detaillierte Kontakt-Datenstrukturen, (6) Erweiterte Reports mit Forecast und Pipeline-Velocity. Sobald 2+ dieser Punkte zutreffen, amortisiert sich Starter in unter 2 Monaten durch Zeitersparnis.

Welche Limits hat HubSpot Free wirklich?

Free-Plan-Limits (Stand 2026): 1 Million Kontakte (sehr großzügig), 5 dokumentierbare Templates, 200 E-Mail-Tracking-Events/Monat (über Browser-Extension), 30 Tage E-Mail-Tracking-Historie, 1 Pipeline mit 10 Stufen, einfache Reports, Marketing-E-Mails bis 2.000/Monat. Für aktive Solo-Setups sind die Tracking-Limits oft die erste Hürde.

Lohnt sich Starter für 1-Personen-Setups?

Ja, wenn du aktiv mit Cold-E-Mails arbeitest (E-Mail-Sequenzen sparen täglich Minuten) oder Meeting-Scheduler ohne Branding-Konflikt brauchst. Bei reinem inbound-getriebenem Setup oder wenig E-Mail-Outreach reicht Free oft weiter. Faustregel: wenn du > 30 Outbound-E-Mails/Tag schreibst, lohnt Starter.

Was sind die häufigsten Free-Plan-Frustpunkte?

Die drei Top-Frustpunkte aus unseren Tests: (1) Begrenzte E-Mail-Templates (5 statt unbegrenzt), (2) Fehlende E-Mail-Sequenzen — du musst manuell jeden Follow-up senden, (3) Eingeschränkte Reports — kein Forecast, kein Pipeline-Velocity. Sobald einer davon ein Workflow-Bottleneck wird, ist Upgrade-Zeit.

Kann ich später wieder von Starter zu Free downgraden?

Ja, jederzeit. HubSpot stuft das Konto auf Free zurück, deine Daten bleiben erhalten — nur die Premium-Features (Sequenzen, Templates über 5, Workflow-Automation) werden deaktiviert. Bei wieder steigendem Bedarf einfach upgraden. Diese Flexibilität macht Experimentieren risikoarm.

Unsere finale Empfehlung

Starte immer mit HubSpot Free CRM — risikoarm, unbegrenzte Kontakte, vollwertige Mobile App. Beobachte über 3–6 Monate, ob du gegen Limits stößt. Sobald E-Mail-Sequenzen oder unbegrenzte Templates zum Workflow-Bottleneck werden, upgrade auf Starter — der Aufpreis amortisiert sich in wenigen Wochen.

Für tiefere Sales-Funktionen (Custom-Reports auf Salesforce-Niveau, ABM, Forecasting) gibt es Sales Hub Pro (~90 USD/User/Monat). Für die meisten Solo-Setups und kleinen Vertriebsteams reicht Starter aber jahrelang.

Detail-Vergleich zu HubSpot vs Pipedrive: Pipedrive vs HubSpot. Vollständiger HubSpot-Test: HubSpot Test 2026.

HubSpot Free starten → Direkt zu Sales Starter →
Taylor Liu

Verfasst von

IT-Student (TU Berlin) & SaaS-Tester

Ich bin Taylor, Informatik-Student in Berlin. ToolsPick habe ich gestartet, weil ich 2025 sechs Stunden lang versucht habe rauszufinden, ob Sevdesk oder Lexware Office besser passt, und alle Vergleichsseiten waren entweder bezahlte Marketing-Texte oder US-Reviews ohne Schimmer von GoBD. Also schreibe ich die Tests jetzt selbst.

Mehr über unseren Testprozess →